KWC präsentiert

KWC DOMO | 6.0

Die beliebteste Armatur der Schweiz in neuer Bestform.

Die beste aller Zeiten ist da: KWC DOMO | 6.0

Aussen ...

HEBEL

Der typische Hebel ist in der Haptik und Bedienung feiner und ergonomischer geworden. Auch in der beliebten Variante CoolFix erhältlich.

KAPPE

Neu bilden Hebel und Kappe eine Einheit. Auf diese Weise fallen die Schlitze auf der Oberseite der Kappe weg, was für noch mehr Hygiene sorgt.

MASSE

Der verkleinerte Gesamtdurchmesser verleiht der neuen Genera­tion eine schlankere Silhouette und damit moderne Eleganz.

LIFT

Um die Schlichtheit der Silhouette zu unterstreichen, befindet sich der Lift diskret auf der Hinterseite der Armatur.

STRAHLREGLER

Der spezielle Strahlregler sorgt für einen weichen, spritzfreien Strahl. Allfällige Kalkablagerungen las­sen sich ganz einfach durch Reiben mit dem Finger entfernen. KWC DOMO | 6.0 erfüllt sowohl die Effizienzklasse A als auch nationale Normen und Gesetze.

DESIGN

Unverkennbar KWC DOMO – aber in Form und Funktion noch zeitge­mässer: Die Linienführung ist ge­ra­der, kantiger und selbstbewusster geworden, die Silhouette puristischer und schlanker. Feinste Einbuch­tungen am richtigen Ort unter­stützen subtil die Bedienung. Und obwohl Hebel und Kappe neu eine Einheit bilden, ist der typische KWC DOMO-Look unverkennbar.

... und innen

TREPLUS

 

Die innovative Plattform

Die neue KWC DOMO | 6.0 glänzt vor allem auch mit inneren Werten: TREPLUS ist die innovative neue Plattform, auf der die ganze Armatur basiert. Das Herzstück bildet die KWC-Steuerpatrone M 35 OP mit der millionenfach bewährten Keramikscheibentechnologie: Diamantharte, kalkresistente Keramikscheiben sorgen für leichtgängige Funktion und unvergleichliche Langlebigkeit.

  • Intuitive, einfache Wartung
  • Modernes, schlankes Design
  • Schnelle, sichere Installation
  • Erfüllt und übertrifft nationale und internationale Standards bezüglich Sicherheit, Trinkwasserhygiene und Gesundheit
  • Auserlesene Qualität bei den Einzelteilen in Material und Verarbeitung

Patrone

Die neuen KWC-Steuerpatronen schrauben den Komfort auf ein noch höheres Level: Die Bedienung fühlt sich noch angenehmer und natürlicher an. Zudem erlauben sie eine äusserst präzise und individuelle Einstellung von Wassermenge und -temperatur. Und auch für den Installateur ist die Handhabung so einfach und komfortabel wie noch nie.

Die neue Patrone trifft ins Schwarze

Unser umfassendes Wissen aus Millionen hergestellter Steuerpatronen ist in eine neue, verbesserte Form geflossen – mit mehr Möglichkeiten und weniger Elementen. Das Patronensortiment ist dadurch einheitlicher und übersichtlicher geworden. Selbstverständlich sind Steuer­patronen aus früheren KWC DOMO-Modellen auch weiterhin erhältlich. Die wichtigsten Vorteile der neuen KWC-Steuerpatrone:

Bequemer  montieren

Durch den sehr einfachen technischen Aufbau lässt sich die Patrone im Servicefall besser austauschen.

Temperatur regeln

Die maximale Temperatur kann individuell eingestellt werden. Einfach den roten Ring so positionieren, dass durch den mechanischen Anschlag der Hebel gar nicht mehr auf «ganz heiss» gedreht werden kann.

Wassermenge begrenzen

Wer Wasser sparen möchte, kann die Schraube hinten an der Patrone herausschrauben. Der Hebel kann nicht mehr ganz geöffnet werden, der Durchfluss wird verringert.

Einfacher bestellen

Dank der gut sichtbaren Artikelnummer und dem KWC-Logo ist auf Anhieb klar, welche Patrone wo bestellt werden kann.

Mehr Bedienkomfort

Optimale Kraftübertragung dank langem, spielfrei montiertem Hebel und leichtgängigen Keramikscheiben.

Schlankere KWC-Designs

Der kleinere Durchmesser der Patrone erlaubt KWC die Kreation eleganter Formen.

Keramikscheibe

Die bewährte Technologie sorgt für dauerhafte Qualität und mühelose Bedienung.

Vier Jahrzehnte Schweizer Designgeschichte

1982

Wegweisend. NEODOMO setzt neue Zeichen in der Bad- und Küchengestaltung.


1990

Zeitlose Eleganz. Im Redesign wird KWC DOMO zum funktionalen Klassiker.


1994

Etablierter Evergreen. KWC DOMO wird zum Symbol für vollendete Spitzentechnik.


2005

Neu interpretiert. KWC DOMO wird mit erfrischend moderner Optik völlig neu konzipiert.


2013

Hochwertig, authentisch, kompro­misslos. KWC DOMO ist noch einmal ein Stück besser, attraktiver und servicefreundlicher geworden.


2019

Die Reise geht weiter ...


Unsere Werte

Präzise

Das zeigt sich für Sie in mehr als 140 Jahren Erfahrung, in der verlässlichen Qualität unserer Fabrikate und in einem klaren Ja zum Schweizer Produktionsstandort.

Rein

Unser puristisches Denken zeigt sich für Sie in der Entwicklung von einfachen Lösungen, die alle Faktoren bestmöglich vereinen: Design, Innovation, Bedienkomfort, Pflege und Investitionssicherheit.

Elegant

Unsere Armaturen sind mehrfach international preis­gekrönt. Mit ihrer ergonomischen Gestaltung machen sie das reine Wasser der Schweizer Bergwelt ganz wörtlich greifbar.

Zertifizierte Qualität

Die Qualität der Fabrikate hält KWC mit einer lau­fenden Modernisierung seiner Anlagen und regelmässigen Unternehmenszertifizierungen hoch.

  • ISO 9001:2015 Qualitätsmanagementsystem
  • ISO 14001:2015 Umweltmanagementsystem
  • OHSAS 18001:2007 Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz-Managementsystem
  • Zertifikat Energie-Agentur der Wirtschaft: Freiwilliger Klimaschutz und Energieeffizienz

«Elle existe encore: la robinetterie par excellence «made in Switzerland». La nouvelle KWC DOMO | 6.0 est un exemple de travail de première classe et d’une qualité excellente.»

Yannick Debeugny, patron, Express’EAU, Genève

«Schlicht gehalten und einfach zu installieren: Damit eignet sich die neue KWC DOMO | 6.0 auch hervorragend als Renovationslösung.»

Rolf Hollenweger, Leiter Kundendienst, GUT AG Gebäudetechnik, Sempach

«Wir waren schon immer grosse KWC DOMO‑Fans. Umso mehr freuen wir uns zu sehen, dass auch die jüngste Generation die DNA seiner Vorgänger geerbt hat und die Tradition langlebiger Qualität weiterführt.»

Thomas Weber, Inhaber und Benjamin Koller, Projektleiter Gebäudetechnik mit FA, S. Weber GmbH, Nesselnbach

«So elegant die neue KWC DOMO | 6.0 aussieht, so elegant lässt sie sich in bestehende Umgebungen einfügen. Damit ist sie auch für Renovationen wie geschaffen.»

Fabian Gurtner, Chefmonteur HF Sanitär, Gurtner Haustechnik GmbH, Guntalingen

«In der Schweiz entwickelt und produziert: Deshalb geniesst die neue KWC DOMO | 6.0 bei mir und meinen Kunden Heimvorteil.»

Roland Gurtner, Eidg. Dipl. Installateur, Gurtner Haustechnik GmbH, Guntalingen

«Die neue KWC DOMO | 6.0 deckt sich mit meiner eigenen Philosophie: Wenn man etwas macht, dann richtig – die Freude währt länger und es kommt günstigster.»

Norbert Burger, Leiter Service, Ulrich Huber AG, Malans

«Genau wie alle Vorgängermodelle in den letzten 40 Jahren ist auch die neue KWC DOMO | 6.0 nicht nur «made in Switzerland», sondern ganz klar auch «made for Switzerland.»

Dieter Sutter, Servicemonteur, Haustechnik OPPLIGER AG, Othmarsingen

«Mir gefällt, dass die neue KWC DOMO | 6.0 unserer kurzatmigen Zeit mit langlebigen Qualitäten begegnet: Präzise Verarbeitung «made in Switzerland», durchdachte Funktionalität, zeitloses Design.»

Christoph Fuhrer, Inhaber, Fuhrer Haustechnik GmbH, Oberkulm

«Eine langjährige Ersatzteilgarantie, wie ich sie bei der neuen KWC DOMO | 6.0 finde, ist für mich essenziell – weil sie immer auch von einem umfassenden Qualitätsdenken zeugt.»

Roland Graf, Brunnenmeister mit eidg. FA, Chefmonteur mit eidg. FA, Graf Sanitär GmbH, Leutwil

«Un vrai KWC DOMO: simple et discret – mais sans âge. La KWC DOMO | 6.0 est certainement plus qu’une nouvelle robinetterie.»

Serge Perucca, Patron, Perucca, Chêne-Bougeries

«Wer kennt sie nicht, die gute alte KWC DOMO. Ein echter Klassiker, der auch mit der neusten Generation unter Beweis stellt, dass Gutes immer noch besser werden kann.»

Thomas Bühler, Leiter Kundendienst, Bär Haustechnik AG, Aarburg

«Die neue KWC DOMO | 6.0 ist genau mein Ding, weil ich bei meinen Kunden am liebsten 100% Schweizer Qualität installiere.»

Steven Becker, Geschäftleitung / Inhaber, müller & partner ag, Wängi

«Mi diverto sin d’ora a immaginare i miei clienti, quando dopo decenni capiranno una delle più grandi qualità della KWC DOMO | 6.0: la sua longevità – nella sua funzionalità e nel suo design.»

Paolo Canuti, direttore, Canuti SA, Ruvigliana

«KWC DOMO | 6.0 überzeugt mich mit ihrem puristischen Design, das sich in den Dienst durchdachter Funktionalität stellt. Einmal mehr eine echte KWC DOMO.»

Martin Kaufmann, Projektleiter Sanitär, Grüter Hans AG, Oberkirch

«KWC DOMO | 6.0 zu installieren, heisst, eine fast 40-jährige Designtradition und Erfolgsgeschichte weiterzuführen. Das erfüllt mich mit Stolz.»

Marcel Corpataux, Inhaber, Marcel Corpataux, Sanitäre Anlagen, Basel

«KWC DOMO ist für mich ein Stück Schweiz. Umso mehr freue ich mich darüber, dass auch die neue KWC DOMO | 6.0 in der Schweiz entwickelt und hergestellt wird.»

Andreas Kuhn, Fachleiter Sanitär / Heizung / Solar, GLB Berner Mittelland, Thörishaus

«Eine gute Armatur muss ich einfach installieren, warten und allenfalls reparieren können. Auch daran wurde bei der neuen KWC DOMO | 6.0 gedacht – das überzeugt.»

Raphael Cossalter, Servicemonteur Sanitär, A. Baltensperger AG, Zürich

Design

Roland Gloor, Chief Design Officer & Leiter Marketing

Ich hatte das grosse Vergnügen, die erfolgreichste Armaturenlinie KWC DOMO von Anfang an begleiten und massgeblich beeinflussen zu können – von der Entwicklung der ersten KWC DOMO‑Ausgabe und der ersten Markteinführung 1982 bis heute zur sechsten Generation. Bereits die erste Ausgabe von NEODOMO bestach in vielerlei Hinsicht: durch die für da­ma­lige Verhältnisse schlanke Formgebung, durch die einzigartige, gegenüber allen Wettbewerbsprodukten differenzierte Formensprache und durch den Materialmix mit Kunststoff-Dekorelementen in verschiedenen Farben. Markante Designelemente aller KWC DOMO‑Reihen sind die kugelförmig gestaltete Abdeckkappe und der lange, bedienungsfreund­liche, ergonomische Hebel. Elemente, die auch bei der neuen KWC DOMO | 6.0 das Design prägen. 

Besonders bemerkenswert finde ich, dass wir das Design der KWC DOMO‑Reihe stetig und evolutionär dem jeweiligen Zeitgeist angepasst haben. Alles, was die KWC DOMO‑Reihe bei Installateuren, Planern, Facility-Managern oder auch bei den Nutzern so beliebt gemacht hat, haben wir immer wieder in die nächste Generation mitgenommen. Zuverlässige Technik, einfache Wartung, marktgerechtes Sortiment und «Swiss made» gehören wie selbstverständlich zur Charakteristik der beliebtesten Armatur in der Schweiz. 

Auch die neue KWC DOMO | 6.0 ist das Resultat eines inten­siven Design- und Entwicklungsprozesses. Wie bei allen KWC DOMO‑Generationen geschah die Designentwicklung in enger Zusammenarbeit mit einem renommierten Designbüro. 

Wir haben aktuelle Trends im Gesamtbad, Inputs seitens Architekten, Vergleiche mit Wettbewerbsprodukten oder die Erfahrung von Installateuren in das neue, moderne Konzept der jüngsten KWC DOMO‑Generation einfliessen lassen. DOMO bedeutet Haus – und genau da fühlt sich auch die neue KWC DOMO | 6.0 am wohlsten.


Design soll aus meiner Sicht in erster Linie dem Nutzer dienen. Mit KWC DOMO haben wir es immer wieder geschafft, Funktionalität, Ästhetik und technische Machbarkeit in Einklang zu bringen.

Produkt Entwicklung

Thomas Kull, Product Manager

Ich bin seit 22 Jahren für KWC tätig und kenne bereits einige KWC DOMO‑Generationen. Diese Armatur ist ein richtiger Klassiker, sie hat immer sehr gut funktioniert und wurde stetig weiterentwickelt und angepasst. Auch das Sortiment wurde fortlaufend erweitert und ausgebaut. 

Der aktuelle Relaunch beinhaltet eine der grössten Anpassungen in der KWC DOMO‑Geschichte: Zum ersten Mal kommt nun die Plattform TREPLUS mit neuesten Technologien und Komponenten zum Einsatz. Im Vordergrund stand und steht die Funktionalität der Armatur. Einmal mehr wurde auch das Sortiment aktualisiert und noch moderner und eleganter gestaltet. Für mich ist es auch sehr wichtig, dass eine Armatur servicefreundlich ist. Dazu gehört, dass bei einer so lang­lebigen Armatur die Verfügbarkeit von Ersatzteilen immer gewährleistet ist. Mit KWC DOMO waren wir damals Pioniere in diesem Bereich.

An meinem Job gefällt mir die Drehscheibenfunktion. Ich habe Kontakt mit Design, Kunden, Verkauf und internen Abteilungen. Ich begleite ein neues Produkt über den ganzen Lebenszyklus. Es beginnt bei der Marktanalyse und geht über das Marketingkonzept bis hin zur Positionierung des Produktes am Markt. Weiter werden Produkt- und Designanforderungen in Abstimmung mit der Entwicklung erarbeitet. Anhand dieser Faktoren wird dann ent­schieden, welches neue Produkt auf den Markt kommen soll oder ob bei einem Produkt ein Relaunch umgesetzt wird. Letztlich ist es mein Ziel, durch den engen Kontakt sowohl zu Kunden als auch zu Installateuren die Armatur für den Schweizer Markt perfekt zu machen.


KWC DOMO eignet sich auch hervorragend als Renovationslösung.

Forschung & Entwicklung

Stefan Brunner, Teamleiter

An meinem Job gefällt mir die Kombination von Design und Technik. Ich stelle die Markttauglichkeit und die Serienfertigung in Verbindung mit Kosten und Design sicher. Meine Aufgabe ist es, zum richtigen Zeitpunkt ein Produkt auf den Markt zu bringen, bei dem das Design und die Kosten stimmen. Weiter müssen wir Punkte wie Durchflussklassen, Zulassungen und länderspezifische Vorgaben erfüllen. Besonders spannend finde ich es, die unterschiedlichsten Anforderungen der verschiedenen Interessengruppen zu vereinen.

Produktion, Sanitärinstallateure, Grosshandel, Endkunden:
Alle haben ihre eigenen Ansprüche an das Produkt. Durch meine langjährige Erfahrung kenne ich diese Bedürfnisse und kann sie in die Planung einbringen – so auch bei der neuen KWC DOMO | 6.0.

Nach der konstruktiven Machbarkeitsprüfung im CAD werden die Produkte zusammen mit der Produktion auf eine optimale Serienfertigung geprüft, zum Beispiel: giessen, schleifen und polieren. Falls notwendig können noch feine Anpassungen am Design gemacht werden. Heute kommen moderne Hilfs­mittel wie beispielsweise ein 3-D‑Drucker zum Einsatz, mit welchen wir Prototypen für erste Versuche und Tests erstellen.

Ich arbeite sehr eng mit dem Product Management und den Fachabteilungen in der Produktion zusammen. Ich stelle sicher, dass wir keine «Wegwerfarmatur» produzieren. Damit die Armatur qualitativ hochstehend und perfekt wird, müssen die Entwicklungen ausgereift und perfekt sein. Liebe zum Detail, Präzision und nachhaltige Schweizer Qualität stehen bei uns im Vordergrund.


Man muss unsere Armaturen immer auch reparieren können, sie sollen ressourcenschonend und nachhaltig entwickelt und produziert werden.

Testcenter

Caspar Plaz, Prüftechniker

In meinem Beruf kann ich ein Produkt von der Konzeption über das Prototyping bis hin zur Markteinführung mit allen nötigen Zulassungen begleiten. So entsteht zu jeder Armatur eine Art Beziehung, jede Armatur hat eine andere Geschichte.

Meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass eine Armatur den Normen entsprechend geprüft wird. Wenn etwa der Durchfluss nicht stimmt, müssen wir eine Lösung finden, z.B. den Strahl­regler auswechseln oder die Armatur in ihrer Konstruktion anpassen. Ich prüfe die Geräuschklasse: Eine Armatur darf auf keinen Fall zu laut sein und zu viele Stör­geräusche in die Wasser­leitungen und das Gebäude zurückkoppeln. Bis 20 Dezi­bel sprechen wir von Geräuschklasse 1, bis 30 Dezibel von Ge­räusch­klasse 2. Auch die Sensibilität wird geprüft. Das heisst, der Hebel muss einen gewissen Weg zurücklegen, um die Misch­wassertemperatur von 36 °C zu 44 °C zu verändern. Wenn die Sensibilität zu gering ist, kann der Kunde die gewünschte Temperatur nicht so gut einstellen. Das hat unter anderem mit der Steuerpatrone, der Hebellänge und dem technischen Aufbau zu tun.

Dann gibt es noch den Dauerbeständigkeitstest. Hier werden unsere Armaturen auf Herz und Nieren geprüft. Die Armatur wird dabei auf unseren Prüfstand aufgespannt, der mindestens 70 000 Mal einen typischen Bewegungsablauf ausführt – sei es für den Hebel, den Schwenkauslauf oder den Umsteller. Dies entspricht einer Nutzung von mehr als zehn Jahren. Wir untersuchen auch den Einfluss von stark kalkhaltigem Wasser, wie es in unserem Hauptmarkt, der Schweiz, oft zu finden ist.

Hier in unserem Testcenter werden auch Abriebtests durch­geführt, bei denen z.B. die Haftung des Logos und der Kenn­zeichnung unter Anwendung von Reinigungsmitteln geprüft wird. Unsere Prüfanlagen wurden extra zur Prüfung von Armaturen gebaut und sind auf dem allerneuesten Stand der Technik. Unser Hauptprüfstand ist eine individuelle Anfertigung eines renommierten Anlagenbauers. Wir erzielen damit noch genauere Aufzeichnungen, Messungen und Auswertungen. Bedient wird die gesamte Anlage über einen zentralen Computer. Und zu guter Letzt werden noch die chemischen und hygienischen Anforderungen durch eine externe Stelle geprüft.


Selbst wenn eine Armatur bereits zertifiziert ist: Wir führen immer wieder Stichproben durch, um die hohe Qualität zu garantieren.

Giesserei

Alex Fehlmann, Abteilungsleiter

Früher wurde die ganze Bemusterung von Armaturen von Hand gemacht, was sehr zeitintensiv war. Heute haben wir ein Simulationsprogramm, das viele der möglichen Fehler schon in der Konstruktion erkennen kann. Dadurch haben wir 70% weniger Aufwand und sind viel schneller und effizienter in der Bemusterungsphase.

Bei Neuteilen ist man auf die Fachspezialisten angewiesen, denn kein Teil ist zum Giessen wie das andere. Es ist jedes Mal eine neue Herausforderung, und das ist auch das Spannende an meiner Arbeit. Auch wenn via Simulation Fehler früh erkannt werden – in der Giesserei ist Erfahrung sehr entscheidend. 

Bei 1020 Grad kommt das Messing in den Ofen, innerhalb von 10 Sekunden ist ein komplettes Teil gefüllt. Alle 50 Sekun­den machen wir einen vollständigen Abguss. Mit diesem Niederdruck‑Gussverfahren können wir in sehr hoher Frequenz giessen. Pro Jahr brauchen wir 500 Tonnen Messing, ca. 40 Tonnen pro Monat. Wir haben 160 verschiedene Gusswerkzeuge. 

Besonders stolz sind wir hier als Team auf die automatische Sandbeschichtungsmaschine und die Maschine für die automatische Kernentnahme, die wir selbst entwickelt haben. Auch dies ist Teil unseres Berufes. KWC investiert laufend in die Giesserei und somit in die Zukunft: Wir verfügen über eine NC‑gesteuerte automatische Absägestation. Vor zwei Jahren wurde unsere Sandstrahlmaschine voll automatisiert. Und für 2019 planen wir die Beschaffung einer neuen Kernschiessmaschine, die unsere 40‑jährige Maschine ersetzen soll. Sie wird einen höheren Automatisierungsgrad haben. 

Meine Schnittstellen intern sind das Qualitätsmanagement, die Forschung & Entwicklung, die Werkzeugkonstruktion und die Mechanische Bearbeitung.


Wir sind in der Lage, auch sehr spezielle, komplexe Formen zu giessen. So ermöglichen wir den Designern einen grossen Spielraum.

mechanische Bearbeitung

Andreas Wild, Mitarbeiter

An einer Kick-off-Sitzung wird anhand von 3-D-Modellen und Zeichnungen mit allen beteiligten Prozessverantwortlichen das neue Produkt besprochen. Ziel ist es, die Machbarkeit sowie eine möglichst reibungslose Umsetzung in der Prozesskette zu garantieren.

Der nächste Schritt ist die Konstruktion und Herstellung der Gusswerkzeuge, Spannbacken und Bearbeitungswerkzeuge. Nach der Gussfreigabe wird ein so genannter 0-Serie-Auftrag (Bemus­terungsphase) von meistens 100 Stück erstellt. Mit einem 0-Serie-Auftrag werden z.B. die Gussqualität, die Bear­bei­tungswerkzeuge, die Spannvorrichtungen und das ebenfalls vorgängig erstellte Bearbeitungsprogramm geprüft. Zu diesem Zweck wird eine CNC‑Maschine eingerichtet (Einrichtezeit für ein 0-Serie-Teil ca. 1–3 Std.), um das Teil einfahren zu können. Stellen wir Mängel oder Abweichungen fest, werden umgehend die zuständigen Verantwortlichen beigezogen mit dem Ziel, diese Unzulänglichkeiten sofort zu beheben. Werden massive Abweichungen oder Probleme wie z.B. Lunker (Lufteinschlüsse im Guss) festgestellt, kann es auch sein, dass eine zweite 0-Serie produziert werden muss.

Ist das erste Gussteil komplett spanabhebend bearbeitet (ohne Oberfläche, welche geschliffen und poliert wird), wird das bearbeitete Teil zu 100 % nach Zeichnung ausgemessen. Werden vom bearbeiteten Stück zur Zeichnung Massabweichungen festgestellt, werden die Masskorrekturen direkt über die NC-Steuerung eingegeben und korrigiert. Anschliessend wird ein neuer Gussrohling komplett bearbeitet. Nachdem nun das Stück zeichnungskonform ist, wird ein Messprotokoll erstellt. Mit diesem Protokoll wird durch die Abteilung Qualitätssicherung eine Frei- oder Nichtfreigabe für den Bear­bei­tungsprozess erteilt. Erfolgt eine Freigabe für den Bearbeitungsprozess, wird die 0-Serie zum nächsten Prozess transportiert.

Erst wenn für alle Prozesse eine Freigabe erteilt wurde, bekommt das neue Produkt den Seriestatus.


Bei uns findet quasi die Generalprobe statt. Erst wenn alles in Ordnung ist, gehen wir in die Serienproduktion.

Montage

Ayse Alagoez, Mitarbeiterin

Ich arbeite seit 31 Jahren bei KWC und erfreue mich immer wieder an den einzelnen Armaturen. Wie sie funktionieren, welche Form sie haben und wie schön sie am Schluss nach der letzten Reinigung glänzen. Bis zu 100 Armaturen pro Tag baue ich hier zusammen. Das sind jeweils verschiedene Montagelinien, was die Arbeit sehr abwechslungsreich macht. Im Montageauftrag integriert ist die sogenannte Stückliste. Auf dieser befinden sich jeweils alle Komponenten, die wir für den Zusammenbau einer fertigen Armatur benötigen. Manche Teile werden dann effektiv montiert, und dann gibt es solche, die einfach in der Schachtel beigelegt werden. In der Montage arbeiten sehr viele Mitarbeitende mit langjähriger Erfahrung, wir haben ein super Team. Man hilft sich, jeder unterstützt jeden. Das ist sehr schön.

Bei KWC arbeiten wir im «One-Piece Flow». Das heisst, eine ganze Armatur wird komplett montiert, bis dann mit der nächsten begonnen wird – inkl. Verpackung und Qualitätskleber auf der Schachtel. Jeder trägt die Verantwortung für seine Arbeit. Im System kann sogar nachverfolgt werden, welcher Mitarbeitende welche Armatur wann an welcher Montagelinie zusammengesetzt hat.

Wir haben in der Montage Einzelarbeitsplätze und Mehrfacharbeitsplätze. Ich persönlich kann an beiden arbeiten und bin dadurch flexibel einsetzbar. Meine langjährige Erfahrung trägt zusätzlich dazu bei, dass ich zuverlässig und schnell arbeite – auch bei der neuen KWC DOMO | 6.0.

Seit 2009 arbeiten wir im «Lean Management» und stellen pro Tag rund 1500–1700 Armaturen her.

Wir machen in der Montage auch immer noch einen letzten Qualitätscheck mittels Luftprüfung. So garantieren wir, dass die Armatur dicht ist. Keine Armatur verlässt das Werk ohne Prüfung!


Wir setzen die Armatur so zusammen, dass unsere Kunden Freude haben beim Auspacken ihres Produkts. Das macht uns stolz!

Qualität

Agim Emini, Head Quality KWC

Wenn eine Armatur erstellt wird, ist die Qualitätsabteilung bei jedem Arbeitsschritt und -prozess dabei – in der Giesserei, der mechanischen Bearbeitung, beim Schleifen und Polieren sowie in der Galvanik. Selbst in der Montage kommt die Qualitätsabteilung zum Einsatz. Durch die Erstteilfreigabe pro Auftrag werden hier im Speziellen Optik, Funktion, Vollständigkeit, Dichtheit sowie Inhalt der Verpackung und Etikettierung geprüft.

Ziel der Qualitätsabteilung ist, dass die Prozesse stabil und beherrscht sind. Unsere Produkte sollen schliesslich den internen und externen Erwartungen entsprechen.

So durchläuft also jedes einzelne Teil einen Prozess mit einer Freigabe, geprüft durch die Qualitätsmitarbeiter. Bevor die eigentliche Serienproduktion beginnt, gibt es eine komplette 0‑Serie (Bemusterungsphase) mit Beurteilung und Bericht.

Da gibt es einerseits die optische Kontrolle, die wir mit modernsten Methoden wie dem Zeiss‑T‑Scan durchführen und dabei die Istwerte mit den CAD‑Sollwerten abgleichen. So kann rasch beurteilt werden, ob alles wie vorgegeben erstellt wurde.

Auch die Schichtdicke der Oberflächenveredelung wird geprüft. Bei einem positiven Test ist die Langlebigkeit garantiert. Die Verchromung schützt vor Korrosion und macht die Armatur zu einem sehr schön aussehenden Produkt. Für die Prüfung der Schichtdicke wird die neuste Technologie eingesetzt.

Wird irgendwo ein Fehler entdeckt, suchen mein Team und ich sofort die Ursache, und es werden Massnahmen geprüft und ergriffen, damit Probleme sich im laufenden Prozess nicht wiederholen und fehlerhafte Produkte nicht beim Kunden landen.

Mein Ziel ist es, unsere grosse Erfahrung aus den bisherigen KWC DOMO‑Linien in die Produktion der neuen Generation einfliessen zu lassen. Die Service‑Call‑Rate bei KWC DOMO ist ausgezeichnet. Dadurch behält KWC DOMO ihre einzigartige Qualität und Zuverlässigkeit.


Garantiefälle sind bei der KWC DOMO-Modellreihe verhältnismässig selten. Und für die neuste Generation erwarten wir das Gleiche.

Breiter und Tiefer

Das Sortiment von KWC DOMO | 6.0

Allgemeine Frage

Füllen Sie das Formular aus und schicken Sie es ab.
Unsere Mitarbeiter werden Ihnen weiterhelfen